Ratgeber

Der Rat des Experten

Prof. Dr. Hans W. Wurst

Nicht nur für Kinder ist es eine spannende Erfahrung das erste Mal für eine längere Zeit von zuhause fort zu sein, auch ihre Eltern müssen sich an diese Situation gewöhnen. Das Haus ist so ruhig, niemand löchert mit Fragen, will nicht ins Bett usw.

Wir haben den international renomierten Fachmann Prof. Dr. Hans W. Wurst gewinnen können, der unseren Zeltlager-Eltern wichtige Fragen auf kompetente Weise zu beantworten weiß.

Für weitere Fragen steht allen Interessierten Prof. Wurst zur Verfügung. Lesen Sie auch häufig gestellte Fragen nach, oder stellen Sie eine.

 

Was ist zu tun bei Kindweh?

Kindweh der Eltern ist das Gegenstück zum Heimweh der Kinder. Liebe Eltern, das ist nicht schlimm. Sobald das Kind wieder aus dem Zeltlager zurück ist, ist alles wieder vorbei. In unserem Artikel über Heimweh haben wir beschrieben, wie wir mit Heimweh umgehen. Vom Prinzip her ist es bei Kindweh nicht anders. Die Erfahrung hat gezeigt, dass immer die Eltern Kindweh haben, deren Kinder es im Zeltlager besonders gut geht und die keinen Gedanken an zu Hause verschwenden. Falls Sie dieses komische Gefühl haben, Ihrem Kind fehle irgendwas, dann ist es wahrscheinlich Kindweh! Dann fehlt ihrem Kind garantiert nichts! Sollte wirklich mal was fehlen (z.B. Gummistiefel), sind Sie die ersten, die wir anrufen (Sie müssen die Stiefel dann nämlich vorbeibringen!) Wenn wir uns nicht melden, dann geht es Ihrem Kind gut! Echt! Sie brauchen sich keine Sorgen machen und vor allem: Kommen Sie nicht unangemeldet vorbei!

Es ist uns im Zeltlager besonders wichtig, dass Sie auf keinen Fall Ihr Kind besuchen kommen. Das klingt unglaublich hart, herzlos und gemein (Sie wissen ja: Ihrem Kind geht es gut!) Aus jahrerlanger Erfahrung haben wir gelernt, dass ein Elternbesuch für alle eine mögliche Problemquelle darstellt:

  • Der ausführlich geplante Tagesablauf wird unterbrochen, unerwartete "Eindringlinge" lenken vom laufenden Programm ab und machen es den Leitis schwer, den Tag wie geplant durchzuführen.
  • Oft denken Kinder gar nicht so oft an daheim. Wenn dann Mama oder Papa auftauchen, sind die Gedanken an daheim plötzlich da und Heimweh gleich mit ihnen. Das passiert nicht selten!
  • Andere Kinder bekommen natürlich diese Besuche mit und fragen sich, warum ihre Eltern nicht auch gekommen sind. Neid kommt auf, oder Heimweh.
PS: Auch wenn diese Seite wirklich nicht so ernst gemeint ist, so ist dieser Punkt doch ehrlich gemeint: Bitte sehen Sie von spontanen Besuchen ab.
 

Mein Kind ist dreckig! Wie krieg ich es wieder sauber?

HILFE! Mein Kind ist sowas von dreckig, dass ich es nur an der Stimme wieder erkennen konnte. Wie kann ich es wieder sauber kriegen?

Prof. Wurst weiß Rat:

Sollte Ihr Kind etwas verschmutzt wieder aus dem Zeltlager zurück kommen, so ist dies ganz normal. Vor allem im Alter zwischen 9 und 13 kommt das gehäuft vor.

Hier hilft duschen nicht wirklich viel. Versuchen Sie zuerst die Dreckkruste ggf. mit angemessenem Werkzeug (Presslufthammer) grob zu entfernen. Anschließend können Sie Opas Hochdruckreiniger auf Ihr Kind anwenden. Sollte das nicht ausreichen, fragen Sie bei der örtlichen Feuerwehr nach dem Wasserwerfer.

Anschließend kann das Kind in der Badewanne eingeweicht werden und nach mehreren Stunden dürfte mit weichen Bürsten der restliche Dreck gut zu entfernen sein. Es ist immer ein spannender Moment, wenn sich herausstellt, ob man wirklich das eigene Kind vom Zeltlager zurückbekommen hat.

 

Mein Kind ist zeltlagersüchtig! Was kann ich tun?

  • Spricht Ihr Kind die ganze Zeit vom Zeltlager?
  • Vergisst es auf der Toilette zu spülen?
  • Putzt es sich die Hände an der Hose ab?
  • Singt es häufig "Schalala" oder fährt ein UMBA?

Prof. Wurst vom Fachteam weiß Rat:

Die Symptome sind eindeutig, Ihr Kind ist zeltlagersüchtig. Da kann man nichts machen. Es handelt sich dabei um eine natürliche psychische Disposition, die sich meist Mitte der Sommerferien bei 9- bis 16-jährigen einstellt. Es ist bisher keine Heilungsmethode für diese chronische Hochstimmung bekannt. Die übliche Medikation, die vorgeschlagen wird, ist die jährliche Anwendung von 14 Dosen "ZL PIUS-X" zu je 24 h, verabreicht Anfang August. Vielleicht zahlt Ihre Krankenkasse es ja?

 

Ich habe einen Kuchen zuviel! Wohin damit?

Oje, es ist passiert ... Sie haben versehentlich einen Kuchen zuviel gebacken und finden es schade, diesen wegwerfen zu müssen? Keine Panik. Prof. Wurst weiß Rat:

Kontaktieren Sie die Kuchen-Pipeline und spenden Sie Ihren Kuchen dem Zeltlager! Wir werden sicher Verwendung dafür finden.